Wer Parkett verlegen möchte, steht vor einer zentralen Grundsatzfrage: Soll das Parkett schwimmend verlegt oder vollflächig verklebt werden? Beide Verlegearten haben ihre Berechtigung, unterscheiden sich jedoch deutlich in Aufwand, Komfort und langfristigen Eigenschaften. Unser Ratgeber gibt Ihnen eine kompakte Entscheidungshilfe.
Bei der vollflächigen Verklebung wird das Parkett mit einem speziellen, elastischen Parkettkleber fest mit dem Untergrund verbunden. Der Untergrund muss hierfür eben, sauber, fest und dauerhaft trocken sein.
Ein verklebtes Parkett liegt besonders ruhig. Der Gehschall (Geräusche im Raum selbst) wird durch die feste Verbindung minimiert – der typische „Hohlklang“ entfällt. Da der Kleber die natürliche Ausdehnung des Holzes gleichmäßig begrenzt, wird zudem die sichtbare Fugenbildung reduziert.
Gerade beim Thema „Parkett verkleben oder schwimmend verlegen + Fußbodenheizung“ bietet die Verklebung klare Vorteile:
Die vollflächige Verklebung ist aufwändiger und kostenintensiver. Sowohl Material- als auch Arbeitskosten liegen höher, und die Ausführung sollte idealerweise durch Fachpersonal erfolgen. Ein späterer Rückbau ist nur mit erheblichem Aufwand möglich.
Bei der schwimmenden Verlegung werden die Parkettdielen per Klicksystem miteinander verbunden und liegen lose auf einer geeigneten Unterlagsbahn.
Welche Verlegeart die richtige ist, hängt von Ihren Anforderungen ab.
Ihre HolzLand Klatt Fachberater unterstützen Sie gerne bei der Auswahl des passenden Parketts und der optimalen Verlegeart – abgestimmt auf Raum, Untergrund und Nutzung.
Erstellt: 01/2026